7.21 Uhr. Die Busfahrt

Kurz nach 7 haben wir alle Schäfchen eingesammelt und in den trockenen Bus gebracht. Franzi teilte sogleich die Programmhefte für den Tag im fetzigen Bad Elster aus, damit sie diese nicht den ganzen Tag mit herumtragen muss und jeder von uns gut informiert ist. Weil sich wohl keiner mit uns anlegen wollte, sind wir die einzigen in der Kategorie „Populäre Chormusik mit Trio“, aber wir geben trotzdem alles! 🙂

Heute morgen regnet es zur Abwechslung mal, desderwegen gibt’s statt Wetterbild einen kleinen Einblick ins Programmheft des 6. Sächsischen Chorwettbewerbes (farblich passt’s ja ganz gut zur Straße). Unsere Titel sind: Mamma Mia, (Your love keeps lifting me) higher and higher, Gimme some lovin‘, Girl from Ipanema und Westerland, aus dem im Programmheft mal ganz eben „Westernland“ wurde. Da hätten wir ja doch Ponys als Bühnendeko mitbringen können.

10 Uhr. Angekommen!

Einsingen in der Aula. Mit Sohohohonne! Statt Regen 🙂

Consi fordert: „Nur noch positive Gedanken.“ – na dann geben wir uns Mal Mühe damit.

10.40 Uhr. Königliches Kurhaus

Hier treten wir also auf. Vor uns proben noch Conference of S(w)Ing aus Dresden. Hörenswert!

11.22 Uhr. Gleich sind wir dran!

…nur leider ohne euch 🙁

12.16 Uhr. Nach dem Wertungssingen

Beate stellt ganz spontan pantomimisch die Antwort auf folgende Frage dar: „Und, wie war’s?“

Der Chor und die Chorleitung sind zufrieden mit dem Verlauf des Wertungssingens. Die Jury hat zwar einiges mitgeschrieben, aber das Publikum klatschte begeistert nach jedem Lied. Das freut uns! Ab jetzt haben wir Freizeit und treffen uns voraussichtlich gegen 17 Uhr wieder, um an einem chorinternen Projekt zu arbeiten. Was genau es wird, verraten wir am Ende der Saison. Eins vorweg: Buntsstifte werden mit im Spiel gewesen sein, denn malen können wir auch. (Naja…einige. Ein paar wenige vielleicht. So zwei, drei. Hauptsache, die Buntstifte landen nicht im Auge des Banknachbarn.)

12.25 Uhr. Entspannung in Bad Elster

Zeit, mal einen Blick auf Bad Elster zu werfen: Ist ja doch ganz idyllisch hier. Überall blühen riesige, flauschige Sträucher in pink, lila, weiß und rosa. Würde es nicht von oben, unten, rechts, links, vorn und hinten nass sein, wäre es toll, sich auf einer der Parkbänke zu setzen und sich von der Sonne den Bauch wärmen zu lassen. Aber, liebstes Bad Elster, man sieht sich ja immer zwei Mal im Leben.

0.08 Uhr. Daheim

Fertig! Draußen hat es zwar den ganzen Tag lang gekübelt wie aus Eimern, aber wir sind doch relativ trocken zu Hause angekommen. Einen großen Dank an unseren Busfahrer René, welcher uns so sicher hin- und zurücktransportierte. 🙂

Vom Tag konnten wir (bzw. viel mehr unsere Chorleitung Consi und Matthias) viele hilfreiche Tipps mitnehmen, an deren Umsetzung wir uns ab Dienstag stürzen. Im Vergleich zum Vorvorjahr (soweit die Erinnerung noch reicht) haben wir mehr Punkte erreicht und jetzt heißt es nur noch: Ins Bett rollen und selig schlafen.

Gute Nacht!