Sonntagskind, Matthias singenden-klingenden Mädels-Chor, haben wir bei ihrem Sommerkonzert am Sonntag endlich einmal kennengelernt: stimmgewaltige Frauenpower, tolle Arrangements, starke Solistinnen und für das Ensemble von Crazy Generation eine Feuerprobe.

„Wir sind ein reiner Frauenchor – und ja, das funktioniert“, erklärte Sängerin Kerstin gleich beim ersten Willkommensgruß ans Publikum. Wer bei all ihren pinken Schals (selbstgenäht!) schüchternen Mädchengesang erwartet, irrt: Die Ladies haben mit abwechslungsreichen Interpretationen von Klassik, Pop- und Rock, Chor- und Solo-Stücken begeistert und das Gesangsvolumen vom hohen Sopran bis in den tiefen Alt voll ausgeschöpft. Geleitet von Matthias und begleitet von Pianist Patrick erlebte das Publikum „Roadtrippin“ von den Red Hot Chili Peppers, „Heidenröslein“ oder auch „Can You Feel The Love“.

Der Auftritt des 9-köpfigen Crazy-Generation-Doppelquartetts bedeutete für uns eine kleine Premiere. Eine Hand voll Stücke aus unserem aktuellen Repertoire, etwa unser recht frisch einstudiertes „Royals“ von Lorde, haben wir zum Programm beigesteuert. Dass jede Teilstimmgruppe nur einen Vertreter stellte, fühlte sich neu und ungewohnt an – zu unserer Freude fand es beim Publikum hörbar Anklang.

Bei „Call me Maybe“ teilen wir uns mit Sonntagskind einen fast identischen Chorsatz. Spontan entschieden wir, es als Zugabe alle gemeinsam zu rocken. Den Abschluss des Konzerts krönten viele Dankeschöns und Sekt. Wir hören, sehen und erleben hoffentlich bald noch mehr von und mit unserem Helmi-Schwestern-Chor!

(Text: Hanna)
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